2012:  Weltexklusiv: die Tour zu den Quellen der Einsamkeit
 
 

Nach intensiven Vorbereitungen (die in Polen bereits mit einer Auszeichnung geehrt wurden) ist es erneut soweit: auch im (europäischen) Sommer / Herbst 2012 organisieren wir die härteste Fahrradtour Madagaskars. Eine Art Camel Trophy auf 3 Rädern oder auch eine neue Version von Madaraid. Hardcore on bike!

Die Gruppe durchquert Regionen ohne Strasse, ohne Auto und ohne Handynetz. Völlig auf sich gestellt kämpft sich der Trupp durch die Natur: Flüsse durchqueren, Schlammpassagen meistern, aber auch den Haushalt der Psyche im Griff behalten.

Die Tour ist kein Wettrennen, sondern ein tagtägliches Teamwork. Die Gruppe ist nicht gross: drei bis maximal fünf Personen sind dabei, plus Arek, der Teamleader. Er hat die Tour 08 erkundet und seither mehrmals gemacht, er kann sich auf madagassisch verständigen, er ist der Mann für Alles, aber nicht das Mädchen für Alles: denn jeder muss mit anpacken: Zelte aufstellen, Räder reparieren und durch den Morast schieben, kochen und Vorrat transportieren.

Dies ist keine Wochenendtour, kein Ferienspass, kein Joyride. Dies ist eine knallharte Tour, die von jedem und von jeder alles abverlangt.

Termine 2012:  

Tour

Start in Antananarivo

Ende in Antananarivo

2012 Juni

Sonntag, 17. Juni 2012

Samstag, 08. Juli 2012

2012 August

Sonntag, 29. Juli 2012

Samstag, 19. Aug 2012

2012 September

Sonntag, 09. Sept 2012

Samstag, 29. Sept 2012

Bitte melden Sie sich frühzeitig an.


Der Gegenwert?

Bizarre Berg- und Hügellandschaften. Dörfer so abgeschieden, dass viele noch nie ein Auto gesehen haben. Unverblümte Natur, eindrückliche Begegnungen mit Menschen und anderen Lebensweisen. Aber auch, leider, Abholzungen und karge Hügel, Erosionen und Lavaka (eines der drei madagassischen Worte, die Eingang in die internationalen Sprachen gefunden haben. Lavaka bedeutet Erosionsschramme)

Nachteil und Risiken:
Während 2 Wochen kein Notfallarzt, kein Strom, kein Restaurant, kein gar nichts und nicht mal Bier – aber dafür in den kleinen Dörfern Selbstgebrautes aus Zuckerrohr. Viele nennen es Rhum.

Die Zone der Einsamkeit beginnt nördlich des Lac Aloatra und endet westlich von Maroantsetra. Sie wird für zwei, drei Tage unterbrochen durch den Aufenthalt in Mandritsara, ein kleines Nest zwischen den Hügeln (wenn man mit dem Kleinflugzeug einfliegt) oder ein sprudelndes Städtchen (wenn man auf dieser Tour nach Mandritsara kommt). Dort gibt es ein Restaurant oder mit einem toleranten Blick sogar ein paar, es gibt ein Spital, einen Markt und Telefon, sogar Handyempfang. Es gibt (stundenweise) Strom und Bier.

Das bedeutet: 7 Tage in völliger Abgeschiedenheit mit nur wenigen Weilern, dann Mandritsara und danach nochmals 7 Tage durch das grosse Nichts voller Natur und Wunder. 

Die Tour wird 2010 im Juni, August und September durchgeführt. Melden sich jedoch gleich mindestens drei Personen miteinander, dann kann die Tour auch zu einem anderen Zeitpunkt durchgeführt werden, wobei sich Route, Konditionen und Preis für diese Spezialtouren gleich bleiben.

Bei dieser Fahrrad- und Trekkingexpedition stehen Ihnen unsere qualitativ hochstehenden Fahrräder zur Verfügung. Es sind alles Fahrräder gleichen Baus, aber in unterschiedlichen Grössen. Daher ergibt sich eine grössere Flexibilität bei der Mitnahme von Ersatzteilen. Zudem stellen wir modernste Einradanhänger zur Verfügung, die speziell für diese Extremtour umgebaut wurden.

Voraussetzung für die Teilnahme ist eine gute Kondition. Wir bezwingen mit den Velos eine fast unerschlossene Zone Madagaskars. Eine Änderung des Reisekonzepts ist während der Expedition nicht möglich. Wir empfehlen die Teilnahme Leuten, die nach einer sportlichen Herausforderung suchen, ehrgeizig und ambitioniert sind – und die sich auch vor Emotionen und Abenteuer nicht scheuen. Der Teamgeist ist hier das A und O.

Die Expedition findet unter europäischer Führung statt. Ihr Guide heisst Arkadiusz (Arek) Ziemba. Er kennt Madagaskar und ist ein Radler mit grosser Reiseerfahrung. Er spricht auch die Landessprache madagassisch. Diese Tour hat er selbst konzipiert und exploriert. In der Vorbereitungsphase steht Ihnen Arek mit Ratschlägen zur Seite, ebenso berät er Sie detailgenau bezüglich Ausrüstung und Reisevorbereitung.

 

 

 

Diese erst- und einmalige Explorertour wurde im Februar 09 in Polen mit einer Auszeichnung geehrt. Die grösste polnische Globetrotter-Auszeichnung namens "Kolosy 2008" (die Kolosse für 2008) hat folgende Kriterien:
- Ausmass der Leistung
- Mass der Entdeckung
- Ausdauer, Mut und Risikobereitschaft
- Selbständigkeit

Kolosy ist eine Auszeichnung für diejenigen, die fernab von zuhause und des bequemen Alltags auf Entdeckung gehen und dabei neue Welten eröffnen und den menschlichen Möglichkeiten neue Grenzen setzen. Ebenso bewertet wird das Abenteuer beim Bezwingen von bisher unbekannten Wegen.

 

Auf http://vimeo.com/5041830 sehen Sie einen 30minütigen Fotofilm der Explorertour 2008. Der Kommentar ist allerdings auf polnisch.


 
   
 

 

 
 
Fotostrecke 1: Hardcore durch Madagaskar (Fotos der Tour 2008)

Fotostrecke 2

 
Tourenbeschreibung und Preise

Fotostrecke 2

 

 

 

 


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