Weltexklusiv: die Tour zu den Quellen der Einsamkeit         Routenbeschreibung, Termine und Preise

Die Route
Antananarivo – Ambatondrazaka – Mandritsara – Matsoandakana – Maroantsetra - Nosy Mangabe - Antananarivo

Ein, zwei Tage in der Hauptstadt nach dem Interkontinentalflug. Treffen mit den Teammitgliedern, letzter Check der Ausrüstung. Nochmals gut essen. Dann fahren wir nach Ambatondrazaka. Die Fahrradtour beginnt erst da, wo die asphaltierten Strassen enden. Von Ambatondrazaka aus geht es in den Norden, vorbei am Lac Alaotra, dem grössten Binnensee Madagaskars. Wir fahren rund 70 Kilometer durch das grüne, weite Tal entlang von zahlreichen Reisfeldern, an deren Ränder die kleinen Dörfer im Schatten der Palmen liegen. Nach der ersten Tagesetappe beginnt die richtige Tour. In den nächsten Tagen legen wir maximal 50 Kilometer am Tag zurück. Wir durchqueren eine dünn besiedelte Region, in der die Einheimischen nur zu Fuss  unterwegs sind.

Die physische Anstrengung ist sehr gross. Die Tour ist sehr präzise vorbereitet und wie bei jeder Expedition, arbeiten wir auch hier als Team. Wir haben alle nur erdenkliche Hindernisse zu überwinden. Die Emotionen werden sehr gross sein, wir erleben alles, von der Entmutigung bis hin zur absoluten Euphorie. Wir werden das Gefühl haben, die endlosen Berge nur für uns zu haben. Nur selten schlafen wir in den Zelten, sehr oft übernachten wir in kleinen Dörfern, wo wir für die Nacht eine Hütte bekommen. Die Essenz der Expedition sind die Momente, die wir an den Abenden mit den Einheimischen verbringen. Unser Besuch wird für beide Seiten zu einem grossen Erlebnis.

Die einzige grössere Stadt auf unserer Route ist Mandritsara. Die malerisch von den Bergen umgebene Stadt wird dann Ausgangspunkt für die zweite Woche auf den Velos sein. Wieder, wie bei der ersten Etappe, erwarten uns alle 20 bis 30 Kilometer neue Landschaften. Wir besuchen Dörfer, die sich sonst über keine ausländischen Besucher freuen können. Wir sehen das Land da, wo es noch am natürlichsten ist.

Die harte Velotour beenden wir nach zwei Wochen in Matsoandakana, dem letzten Dorf vor dem unberührten Regenwald des Nordostens. Die Velos bleiben dann in der Kleinstadt Maroantsetra und wir unternehmen eine ambitionierte Trekkingtour. Stets von den neugierigen Lemuren begleitet, gelangen wir nach rund vier Tagen in die Küstennähe. Unterwegs im Regenwald erleben wir Orte und Landschaften, die sich seit Hunderten von Jahren so gut wie nicht verändert haben.

Nach einer kurzen Fahrt mit dem Lakana, dem traditionellen Einbaum, gelangen wir an die Küste: es ist die Bucht von Antongil, ein altes Piratennest. Auf der kleinen Insel Nosy Mangabe erleben wir noch einmal die wunderbare Flora und Fauna von Madagaskar. Wir campen in einem paradiesischen Regenwald, ein paar Schritte vom Strand weg, der jedem für lange Zeit in Erinnerung bleibt.

Danach geht es mit Air Madagascar zurück nach Antananarivo.

Die Tour wird auch, je nach Zyklus, in der umgekehrten Reihenfolge gemacht.

Wir informieren Sie gerne über weitere Details dieser Expedition.

Die Anzahl der TeilnehmerInnen ist auf maximal 5 Personen (plus der Tourleader) pro Tour limitiert. Es gilt die Reihenfolge der Anmeldungen. Die Idealgrösse der Gruppe ist 4 Personen plus der Tourleader.

Die Tagesplanung:
Ankunft und Aufenthalt in Antananarivo: 2 Tage
Fahrt von Antananarivo nach Ambatondrazaka: 1 Tag
Fahrradtage: 12 Tage + 1 Tag Reserve
Trekking im Regenwald: 4 Tage + 1 Tag Reserve
Maroantsetra: 1 Tag
Nosy Mangabe: 2 Tage
Flug Maroantsetra nach Antananarivo: 1 Tag
Aufenthalt in Antananarivo und Abflug
Gesamtdauer der Tour ab Antananarivo bis zurück in Antananarivo: 28 Tage, also vier volle Wochen

Bitte melden Sie sich frühzeitig an.

Kosten: 
Wir teilen Ihnen die Kosten für diese Tour gern mit

Eingeschlossen:  
für diese Tour geeignete Fahrräder mit Anhänger. Ersatzteile
Gepäcktaschen
Satellitentelefon (Benutzung nur für Notfälle)
Zelte (keine Schlafmatten)
Kochausrüstung
GPS, Karten, Kompass
Volle Verpflegung ab und bis Antananarivo (siehe dazu Beschreibung)
Getränke (Kaffee, Tee, Wasser), Wasserfilter
Flug und Flugtaxen von Maroantsetra nach Antananarivo
Fahrt von Antananarivo nach Ambatondrazaka
Hotelübernachtungen (ab Flugankunft in Antananarivo jeweils am Sonntag bis Abflug ab Antananarivo, jeweils am Samstag)
Ausflug auf die Insel Mangabe (bei Maroantsetra) inkl Boot und Zeltübernachtung
Deutsche (und mehrsprachige) Reiseleitung durch Arek Ziemba
Eintrittstickets, Taxen,
Abholen am Flughafen bei Ankunft aus Europa und Transfer zum Flughafen bei Abflug nach Europa

Nicht eingeschlossen:
Flug aus Europa nach Madagaskar, sowie Rückflug
Getränke (ausser Kaffee, Tee, Wasser)
Persönliche Auslagen
Zusätzliche Hotelübernachtungen bei verlängertem Aufenthalt  

Bemerkungen:

Essen
In Antananarivo und Maroantsetra gibt es eine breite Auswahl an Restaurants. In den Dörfern unterwegs existieren manchmal kleine Restaurants (sogenannte Hotelys), deren Auswahl sich aber meist auf Reis mit etwas Saucenfleisch beschränkt. Oft kaufen wir eine Ente (Kalorien!) oder Hühner und lassen sie vor Ort schlachten. Wir haben aber auch eigenes Essen mit dabei: Survival Food, Suppe in Beutel, lösliche Kindermilch und Kinderbrei, Müesli, Datteln. Zudem haben wir
Energy-Riegel  (1x pro Tag, reicht für ca. 3 Stunden radeln) und Energy-Getränke (1 wasserlösliche Portion pro Tag). Kurz gesagt: viele Kalorien, wenig Gewicht.
Wasser: Wir nehmen klares Wasser aus den Bächen  und desinfizieren es. In grösseren Ortschaften kaufen wir abgefülltes Mineralwasser.

Schlafen
In Antananarivo und Maroantsetra übernachten wir in Hotels mittlerer Preisklasse. In den Weilern unterwegs verbringen wir die Nächte meist in Dorfhütten. Letztendlich schlafen wir nur selten im Zelt. Aus Gewichtsgründen haben wir keine Zeltmatten mit dabei.

Flug nach Madagaskar
Wir machen Ihnen gern eine Offerte für Ihren Flug nach Madagaskar. Grundsätzlich gehen die Flüge über Paris CDG und von dort mit Air France oder Air Madagascar als Direktflüge nach Antananarivo. Alternativ sind zeitaufwendigere Flüge via Johannesburg oder Mauritius machbar. Hin- und Rückflug ab Paris kosten um die 1000 Euro

Teilnehmer
Die Gruppe muss mindestens drei und maximal fünf TeilnehmerInnen umfassen. Dazu kommt der Tourleader. Die Gruppe arbeitet als Team und alle packen mit an.

Klima
Die Tour verläuft erst auf dem Hochland Richtung Norden. Während des Südwinters von Juni bis August scheint tagsüber die Sonne bei Temperaturen von 20 bis 25 Grad. Nachts kann es bis zu 5 Grad kalt werden. Im August gibt es vereinzelte Regenfälle der kleinen Regenzeit.
Die zweite Hälfte der Tour führt vom Hochland hinunter zum Indischen Ozean. Dort ist es im Südwinter heiss und feucht mit häufigen Regen. Die Nächte sind angenehm warm.

Stromversorgung
Jeder will natürlich Fotos machen und Frauen lieben ihren Reiseföhn. Doch auf dieser Tour gibt es nur wenige Stellen mit Stromanschluss. Die Mitnahme von elektrischen Geräten ist nichts ausser Ballast, der vermieden werden sollte. Sie werden jedes Gramm, das Sie mitführen, verfluchen. Tourleader Arek rät dringend von der Mitnahme von elektronischen Geräten ab.


eMail Anfrage von Evelyn B:
Diese Tour spricht mich sehr an - allerdings bin ich mir nicht sicher ob ich dafür geeignet bin.
Mein Profil: weiblich, 53 Jahre, durchtrainiert. Habe viel Erfahrung mit Fahrradtouren in meiner näheren Umgebung, sprich Österreich. 1500 km auf dem Fahrrad in 14 Tagen, allerdings im zivilisierten europäischen Umland (natürlich auch Berge) sind für mich kein Problem. Diese Tour würde mich reizen, weil sie so abseits aller touristischer Trampelpfade verläuft.
Geben Sie mir doch nähere Informationen über Preise und vor allem wenn es konditionsmäßig doch zuviel werden sollte!  MfG Evelyn B.

Antwort des Tourenleiters Arek Ziemba:

Liebe Evelyn B.,
Danke für Ihr Interesse an der Hardcore-Bike-Tour. Ich weiß vom Franz Stadelmann von Priori darüber Bescheid.
Ich lese, daß Sie aktive Velofahrerin sind. Ich gehe davon aus, daß Sie die Fotos und die Beschreibung auf der Priori-Seite kennen. Es ist eine schwere Tour, sowohl von der physischen als auch von der psychischen Seite. Deswegen soll man vom Anfang an von einer Expedition reden. Was das bedeutet? Die Vorbereitungsphase beinhaltet sowohl den sportlichen Training als auch die Vorbereitung aller nur erdenklichen Einzelheiten, da wir während der Tour praktisch auf uns selbst gestellt sind.

Sie haben völlig Recht, wenn Sie schreiben, daß die Tour jenseits aller touristischer Wege verläuft. Wir erkunden zu großem Teil Gebiete, die sonst von KEINEN Ausländern besucht werden. Dies reizt mich ebenso, da ich den Menschen begegnen will und das tut man am besten da, wo noch nichts bloß zur Schau gemacht wird. Zur Schau für die Besucher.

Um jetzt nicht alle Einzelheiten der Tour anzusprechen, sage ich Ihnen bloß die fröhliche Nachricht. Die Madagascar-extreme-Tour wurde gerade zu der größten polnischen Globetrotter-Auszeichnung "Kolosy 2008" (die Kolossen für 2008) nominiert. Am meisten sagen Ihnen hier die vier Kriterien, die bei der Auszeichnung das A und O sind:
- Kriterium der Größe der Leistung
- Kriterium der Entdeckung und der Vorrängigkeit
- Kriterium der Ausdauer, der Mut und des Risikos
- Kriterium der Selbständigkeit.

Was Risiko betrifft. Die Erfahrung, die sehr präzisen Vorbereitungen und die Vernunft jedes Einzelnen minimieren es sehr. Ich habe auch Kinder, so ist es selbstverständlich, daß bei der Tour nichts dem Zufall überlassen wird. Muß gesagt werden. Ich habe auch schon so einiges von schlecht vorbereiteten Touren mitbekommen...

Was die sportliche Seite betrifft, habe ich bei Ihnen ein gutes Gefühl. Sonst würde ich gerne Ihre anderen Fragen beantworten. Bin der Meinung, daß ein persönliches Gespräch auf jeden Fall zu empfehlen wäre.

Ich habe ein polnisches Handy 0048 792 345 115.Sonst Festnetz 0048 91 460 51 14.

Wir können uns gerne auf skype treffen, wäre auch persönlicher! skype: arek.ziemba

Liebe Grüße! Arek


 

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Fotostrecke 2: Hardcore durch Madagaskar

Fotostrecke 1

 

Diese Tour nimmt Teil am Leben der Leute draussen in den Dörfern. Es ist eine Tour ohne Luxus und mit viel Anstrengung und Schweiss verbunden. Doch der Erlebniswert ist einmalig. 
Alle packen mit an,
nur im Team ist dieser Outback-Trip zu schaffen. 

Fotostrecke 1

 

 

 


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